Unser Ansatz – Natur erleben

Einen Baum erklettern. Einen sich windenden Regenwurm auf der Handfläche halten. Unter altem Laub in der Erde stochern und den süßlich-fauligen Geruch in sich aufnehmen. Die Wange fest in ein weiches Moosbett drücken. Einen Käfer über das nackte Bein krabbeln lassen. Barfuss im Matsch umherspringen. Einen Tee aus Brennesselblättern kochen: Die Natur ist im Spielhaus etwas, womit die Kinder ständig umgehen. Womit sie sich vertraut machen, indem sie sich darin bewegen. Wie fühlt sich Sand an, wenn er trocken ist? Wie, wenn er nass ist? Welcher Zweig ist starr? Welcher biegsam? Und wofür kann man den einen oder den anderen besser verwenden? Wofür benötigt ein Eichhörnchen Bindfäden? Und wie kommen im Herbst die Farben in die Blätter? Die Fragen der Kinder ergeben sich aus eigenen Beobachtungen, und aus den Fragen wiederum erwachsen gemeinsame Projekte. Die Kinder sammeln auf diesem Wege vielfältige Erfahrungen und Kenntnisse, sie erweitern stetig ihren Horizont. Und sie entwickeln ein Gefühl für die sie umgebende Natur. Gerade letzteres ist uns besonders wichtig, denn im Spielhaus ist es uns ein gemeinsames Anliegen, dass die uns anvertrauten Kinder einen achtsamen Umgang mit der Natur erlernen. Wir sind der Überzeugung, dass unsere natürliche Umwelt, die ja die Lebensgrundlage für uns und alle nachfolgenden Generationen ist, schützenswert ist und dass diese in Anbetracht der Herausforderungen, vor die unsere technologisierte Gesellschaft sie stellt, tatsächlich auch geschützt werden muss. Allerdings sind Menschen nur bereit, zu schützen, was sie kennen. Nicht zuletzt aus diesem Grunde haben wir ein großes Interesse daran, den Kindern im Spielhaus jede erdenkliche Gelegenheit dazu zu geben, sich mit der sie umgebenden Natur vertraut zu machen.

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